Hebeanlagen-Service in und um München sowie ganz Bayern

Wir bieten Ihnen den kompletten Service für Ihre gewerblich oder privat betriebene Hebeanlage. Von der regelmäßigen Wartung über die Reinigung bis hin zur Reparatur oder des Einbaus einer neuen Hebeanlage.

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Wartung

Wir bieten Ihnen den kompletten Service für Ihre gewerblich oder privat betriebene Hebeanlage. Von der regelmäßigen Wartung über die Reinigung bis hin zur Reparatur oder des Einbaus einer neuen Hebeanlage. Wir betreuen Anlagen wie beispielsweise der Hersteller Fa. Kessel AG, Jung Pumpen, ABS bzw. Sulzer Pumpen.

Damit Ihre Schmutzwasserpumpe und Fäkalienpumpe bzw. Schmutzwasserhebeanlage und Fäkalienhebeanlage, jedoch nicht zum Problem werden und Schäden vorgebeugt wird, sind diese gemäß E-Norm 12056-4 bzw. DIN 1986 Teil 31 wie folgt zu warten:

  • einmal im Kalenderjahr bei Anlagen in Einfamilienhäusern
  • zweimal im Kalenderjahr bei Anlagen in Mehrfamilienhäusern
  • viermal im Kalenderjahr bei Anlagen in gewerblichen Betrieben

Das unter der Rückstauebene anfallende Abwasser muss fachgerecht und rückstausicher über eine Pumpanlage abgeleitet werden. Dies wird auch nach der DIN 1986 für die Entwässerung unter der Rückstauebene vorgeschrieben. Hier kommt das Pumpsystem einer Hebeanlage zum Einsatz, umgangssprachlich Hebepumpe genannt. Das Abwasser, das beispielsweise in Kellerräumlichkeiten durch WC, Dusche oder Waschbecken anfällt, wird in einem geruchsdichten Pumpenbehälter aufgefangen und von dort über die Druckleitung in den höher liegenden Schmutzwasserkanal eingeleitet.

Bei fäkalienfreien Abwasser, das sogenannte Grauwasser, das zum Beispiel in einem Waschkeller in dem sich nur Spülbecken und Waschmaschinen befinden anfällt, ist zumeist eine einfache Kellerentwässerungspumpe bzw. Tauchpumpe vollkommen ausreichend.

Man unterscheidet bei Schmutzwasserpumpe und Fäkalienpumpe u. a. zwischen Grauwasser und Schwarzwasser.

Mit Grauwasser wird das Abwasser, welches von einer Waschmaschine, Dusche oder einem Waschbecken abgeleitet wird, bezeichnet. Das heißt Abwasser, welches keine Fäkalien enthält und auch zur Aufbereitung zu Brauch- oder Betriebswasser dienen kann.

Unter Schwarzwasser versteht man fäkalienhaltiges Abwasser (ohne Zusatz von Grauwasser) welches über WCs abgeleitet wird.

Entsprechend den Vorgaben, ob Sie Grauwasser, Schwarzwasser oder sogar Mischwasser in den öffentlichen Kanal einleiten, bieten verschiedene Hersteller passende Pumpen und Hebeanlagen an.

Einbau

Sie planen den Einbau einer neuen Hebeanlage? Wir beraten Sie umfassend und übernehmen die fachgerechte Installation, vom kleinen WC-Anschluss im Keller bis zur vollautomatischen Pumpstation für große Abwassermengen.

Ob frei aufgestellt im Technikraum, integriert in die Bodenplatte oder im Erdeinbau vor dem Gebäude: Die Hebeanlagen führender Hersteller bieten maximale Flexibilität für jede bauliche Situation. Wir stellen sicher, dass Ihre Anlage perfekt zu den örtlichen Gegebenheiten passt.

Dabei richten wir uns nach der DIN EN 12056-4 und dimensionieren die Pumpenleistung exakt nach Bedarf. Je nach Anforderung kommen Anlagen mit oder ohne Schneidwerk zum Einsatz. Selbstverständlich verwenden wir ausschließlich zertifizierte Materialien, für maximale Qualität bei Planung und Montage.

Reparatur

Wenn bei der Wartung Undichtigkeiten oder Funktionsstörungen an Ihrer Hebeanlage festgestellt werden, kümmern wir uns schnell und zuverlässig um die Reparatur.

Ganz gleich, ob es sich um eine Kleinanlage im privaten Bereich oder eine komplexe Pumpstation für gewerbliche oder industrielle Anwendungen handelt. Wir setzen Hebeanlagen aller Art fachgerecht instand. Dabei prüfen wir nicht nur die Pumpe selbst, sondern auch alle relevanten Komponenten wie Rückstauverschlüsse, Steuerungseinheiten und Ventile.

Unser Ziel: Ihre Anlage soll nach der Reparatur wieder zuverlässig arbeiten: dauerhaft, leistungsfähig und sicher.

Rückstauverschlüsse

Eine fachgerecht installierte Rückstausicherung muss nach der DIN 1983- Teil 30 alle 6 Monate durch einen Fachkundigen gewartet und gereinigt werden.

Nach EN 12056 erfolgt der Schutz gegen Rückstau grundsätzlich durch Abwasserhebeanlagen. Alternativ dazu können auch Rückstauverschlüsse eingesetzt werden. Die Einsatzvoraussetzungen nach EN 12056-4 sind:

  • Es muss ein Gefälle zum Kanal gegeben sein.
  • Es muss sich um Räume mit untergeordneter Nutzung handeln. Das bedeutet, dass bei Rückstau keine wesentlichen Sachwerte beschädigt oder die Gesundheit der Bewohner beeinträchtigt werden.
  • Der Benutzerkreis muss klein sein.
  • Es muss ein weiteres WC oberhalb der Rückstauebene nutzbar sein.
  • Der Verzicht auf die Ablaufstelle bei Rückstau muss möglich sein.

Unter einem Rückstau versteht man, dass Abwasser gegen Fließrichtung in das Rohrleitungssystem zurückdrückt und an Entwässerungsstellen wie einem nicht rückstaugesicherten Bodenablauf im Keller austritt.

Zu einem Wasserrückstau kann es kommen, wenn Starkregen anfällt und der städtische Kanal die Mengen an Abwasser nicht gänzlich ableiten kann. Das sich anstauende Abwasser drückt dadurch in die freien häuslichen Anschlüsse zurück und verursacht somit bei nicht rückstaugeschützten Entwässerungssystemen erhebliche Wasserschäden. Öffentliche Misch- und Regenwasserkanäle können aus wirtschaftlichen Gründen nicht so dimensioniert werden, dass sie jeden außergewöhnlichen Regen einwandfrei ableiten können. Bei starkem Regen muss daher mit Stau im Kanal und Rückstau in den Anschlussleitungen gerechnet werden. Es droht ein Überlaufen.

Um das Überlaufen bei Starkregen zu vermeiden, kommt dann eine entsprechende Rückstauklappe zur Anwendung, die innerhalb sowie außerhalb von Gebäuden montiert werden kann.

Wichtig ist zu beachten, dass nur Abwasserleitungen mit freiem Gefälle zum Kanal durch einen Rückstauverschluss abgesichert werden können. Liegt der öffentliche Kanal höher als die Ablaufstelle, muss das Abwasser mithilfe einer Hebeanlage nach oben gepumpt und deren Leitung mit einer Rückstauschleife gesichert werden.

Rückstauverschlüsse können freiliegend, in der Bodenplatte oder auch außerhalb von Gebäuden montiert werden. Dies muss jedoch individuell angepasst werden, um den bestmöglichen Schutz unter Berücksichtigung der Vorschriften gewähren zu können.

FAQs – Häufig gestellte Fragen und Antworten

Eine Hebeanlage wird immer dann benötigt, wenn Abwasser aus tiefer liegenden Räumen – etwa Kellerbädern oder Waschküchen – nicht im freien Gefälle in die Kanalisation abgeleitet werden kann. Auch bei Rückstauebene unterhalb der Straßenkanalisation schreibt die DIN EN 12056‑4 vor, das Abwasser über eine Hebeanlage mit Rückstauschleife zu fördern.

Grauwasserhebeanlagen fördern fäkalienfreies Abwasser, z. B. aus Duschen, Waschmaschinen oder Waschbecken. Schwarzwasserhebeanlagen hingegen sind für fäkalienhaltiges Abwasser, etwa aus Toiletten, konzipiert und verfügen über spezielle Schneidwerke oder Freistromradpumpen.

Im privaten Bereich empfiehlt sich eine Wartung einmal jährlich. Bei gewerblich genutzten Anlagen oder intensiver Nutzung sind halbjährliche oder quartalsweise Wartungen ratsam. Die genauen Intervalle richten sich nach Herstellervorgaben und der DIN EN 12056‑4.

Zentrale Normen sind die DIN EN 12056‑4 (Entwässerungsanlagen) sowie DIN 1986‑100 (Planung & Betrieb). Sie regeln u. a. die Rückstauebene, Wartungspflichten, Sicherheitsanforderungen und Einbauvorgaben – sowohl für private als auch gewerbliche Anlagen.

Der Einbau erfolgt in mehreren Schritten: Zuerst erfolgt die Dimensionierung nach Abwassermenge und Nutzung. Danach wird die passende Anlage (mit/ohne Schneidwerk) gewählt und fachgerecht installiert. Anschließend erfolgen die Druckprüfung, Anschluss ans Stromnetz sowie ein Probelauf. Wichtig: Einbau immer oberhalb der Rückstauebene mit Rückstauschleife.

Alles andere als überheblich: Wir stehen für bodenständige Abwassertechnik. Kontaktieren Sie uns bei allen Belangen Ihrer Hebeanlage.