Kanalsanierung und Rohrsanierung in München und ganz Bayern

Wir sanieren Kanäle und Abwasserleitungen grabenlos mit modernster Technik, sodass kein Rohr freigelegt werden muss. Rund um die Uhr an 365 Tagen im Jahr.

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Kurzlinersanierung

Die Kurzlinersanierung eignet sich für kurze Abwasserrohre und punktuelle bzw. partielle Kanalsanierung. Es können Fallrohre sowie Grundleitungen und Querverzugsleitungen mit dem grabenlosen Verfahren saniert werden.

Ein weiterer Vorteil der Kurzlinersanierung ist, dass unter anderem ein Rohrbruch oder eine Scherbenbildung zu einem gewissen Grad ebenfalls abgedichtet werden können. So wird etwa ein Rohrbruch in einer längeren Rohrleitung mit dem Kurzliningverfahren vorab saniert, damit die gesamte Leitungsstrecke mit Inliner abgedichtet werden kann, da hier ansonsten die Gefahr besteht, dass der Inliner durch den Rohrbruch Schaden nimmt.

Mit der Kurzlinertechnik wird die grabenlose Sanierung von Schadstellen und Undichtigkeiten partiell durchgeführt. Dies bedeutet, dass man bei der grabenlosen Kanalsanierung mittels Kurzliner eine dem Rohrdurchmesser zugeschnittene Glasfasermatte mit entsprechendem Epoxidharz tränkt. Die Matte wird dann mit einem Sanierungspacker anhand und zugeführten Luftdruck an die beschädigte Rohrleitungsstelle anpresst. Die Aushärtedauer des Repair-Short-Patch-Liners ist abhängig von der Umgebungstemperatur, jedoch ist meist mit 1,5 bis 2 Stunden zu rechnen.

Das von uns angewandte grabenlose Verfahren „Konudur LM-Liner“ verfügt ebenfalls über die Zulassung Z-42.3-391 des Deutschen Instituts für Bautechnik, kurz DIBt Zulassung.

Inlinersanierung

Die Inlinersanierung bietet den Vorteil, dass schadhafte Rohrleitungen über lange Strecken in einem Sanierungsgang abgedichtet werden können.

Hierbei kann die grabenlose Kanalsanierung mittels Schlauchlinerverfahren über Revisionsöffnungen, Schächte, Dachabläufe oder auch Regenrohrleitungen in sowie gegen Fließrichtung erfolgen. Zudem eignet sich der Inliner bei Dimensionssprüngen im Verlauf der Rohrleitung. D. h. dass zum Beispiel eine 50 m lange Leitung, die einen Dimensionssprung von dem Durchmesser DN 150 mm auf DN 200 mm aufweist, mit einem 3D-Liner saniert werden kann.

Der Gewebeschlauch wird mit dem entsprechenden Durchmesser auf die gewünschte Länge zugeschnitten und mit Harz eingelassen bzw. getränkt. Bei der Inlinersanierung wird der Schlauchliner entweder durch Befüllen mit Wasser und anschließender Erhitzung des Wassers mit einer Heizanlage von Innen an das bestehende Rohr angepresst. Alternativ wird der Schlauchliner mittels Luftdruck in das zu sanierende Rohr eingelassen, um dort auszuhärten. Bei fachgerechter Ausführung der Rohrsanierung bzw. Kanalsanierung haftet der Inliner wie eine zweite Rohrwand am defekten Rohr an. Somit kann auf lange Sicht eine absolute Dichtheit Ihres Entwässerungssystems gewährleistet werden, die auch gegen Wurzeleinwüchse beständig ist. D.h. dass hier auch die Statik der sanierten Rohrleitungen ebenso gegeben ist wie bei einer neu verlegten Abwasserleitung.

Da das von uns für das Schlauchliningverfahren verwendete Inlinermaterial Brawoliner auch über die Zulassung Z-42.3-362 des Deutschen Instituts für Bautechnik, kurz DIBt Zulassung verfügt, können wir beispielsweise auch Zulaufleitungen zu Abscheideranlagen fachgerecht abdichten.

Häufige Fragen und Antworten zur Kanalsanierung

  • Böden müssen nicht aufgebrochen werden – keine offene Bauweise nötig
  • Bei geschlossener Bauweise entstehen keine Bauabfälle, kein Staub, kein Lärm
  • minimale Einschränkungen der Gehwege/ und des Straßenverkehrs
  • keine Veränderungen der Baustatik durch tiefe Ausgrabungen
  • kürzere Baustellen

Die offene Bauweise bei der Kanalsanierung erfordert das Ausgraben der Erde, um den Kanal zu reparieren, während die geschlossene (grabenlose) Bauweise Reparaturen durch bestehende Zugangspunkte ermöglicht. Die offene Methode ist invasiver, die geschlossene Methode ist schneller und weniger störend, kann aber nicht bei allen Schäden angewendet werden.

Bei der offenen Bauweise wird der Boden über dem beschädigten Kanal ausgegraben, um den Zugang zum Rohr zu ermöglichen. Der beschädigte Kanal wird dann repariert oder komplett ersetzt.

Zu beachten ist:

  • Der Aushub kann erhebliche Unannehmlichkeiten und Störungen verursachen, insbesondere in städtischen Gebieten. Es kann zu Verkehrsstörungen, Lärm und Staubbelastungen kommen.
  • Der Bodenaushub kann die Umgebung beeinträchtigen, einschließlich der Vegetation und der umliegenden Infrastruktur. Das bedeutet, dass bei der Planung einer offenen Kanalsanierung sorgfältige Überlegungen zum Standort und zur Umgebung nötig sind.
  • Es kann erforderlich sein, die Baustelle zu sichern und ggf. den Verkehr umzuleiten. Dies erfordert zusätzliche Planung und Koordination.
  • Diese Methode kann kostspielig und zeitaufwändig sein, speziell, wenn tief gegraben werden muss oder wenn es Komplikationen gibt.

Bei der geschlossenen Bauweise, auch als grabenlose Technik bekannt, wird die Kanalsanierung durch bestehende Zugangspunkte wie Inspektionsöffnungen durchgeführt, ohne dass der Boden ausgegraben werden muss. Es gibt verschiedene Techniken, darunter die Kurzlinertechnik, die Inlinertechnik und das Flutungsverfahren.

Zu beachten ist:

  • Grabenlose Techniken können weniger störend und schneller sein als die offene Bauweise. Sie erzeugen weniger Staub und Lärm und verursachen weniger Verkehrsstörungen.
  • Diese Techniken können auch in Bereichen eingesetzt werden, in denen das Graben schwierig oder unmöglich ist, z. B. unter Gebäuden oder Straßen.
  • Allerdings sind nicht alle grabenlosen Techniken für alle Arten von Rohrschäden geeignet. Die Auswahl der richtigen Methode hängt von verschiedenen Faktoren ab, einschließlich der Art des Schadens, der Art des defekten Rohrs und der Umgebung.
  • Da die Arbeiten weitgehend unterirdisch stattfinden, ist es wichtig, dass der Zustand des Rohrs im Vorfeld gründlich untersucht und bewertet wird. Dabei kommen Techniken wie die Kanal-TV-Inspektion zum Einsatz.

Flutungsverfahren

Bei verzweigten Grundleitungen hingegen, bei denen aufgrund der Leitungsgeometrie eine Kanalsanierung mittels Inliner oder Kurzliner nicht möglich ist, bieten wir auch das 2K-Flutungsverfahren zur Rohr- und Kanalsanierung an.

Beim Flutungsverfahren wird das zu sanierende Leitungssystem mit zwei flüssigen Sanierungskomponenten abwechselnd geflutet, sodass die Mittel im Rohr eine Verbindung eingehen und die Schadstellen bzw. Undichtigkeiten durch gemeinsame Reaktion abdichten. Das Flutungsverfahren kann auf alle gängigen Rohrmaterialien angewendet werden. Hierbei lassen sich auch Schäden in Form von Rissen oder undichten Muffenverbindungen sanieren.

Es ist beim Flutungsverfahren erforderlich, dass die zwei Komponenten Erdreich zur Verfügung haben, damit eine dichte Verbindung erstellt werden kann. Das Flutungsverfahren hätte bei Leitungen, die sich im Mauerwerk befinden, keine Wirkung. Hier würde man zur Kurzlinertechnik oder der Inlinersanierung raten.

Die Flüssigsanierung kann sowohl über Schächte als auch über Reinigungsöffnungen in Leitungen, innerhalb und außerhalb von Gebäuden erfolgen.

Zufriedene Kunden

Feedback

  1. Ich hatte einen Wasserschaden im Keller und wie jeder weiß ist das gar nicht lustig! Also hab ich sofort F. M. Lemberger Abwassertechnik GmbH Kontaktiert und wurde super freundlich beraten.Der Einsatz war schnell und echt zu meiner vollsten Zufriedenheit. Saubere und gute Arbeit! Vielen Dank!
    Isa
  2. Leider einen Stern Abzug, da die Arbeiten einen Tag länger dauerten als geplant. Ansonsten war das Auftreten des Personals und die Ausführung der Sanierung tadellos.
    Stephan P.
  3. Einwandfreie Ausführung und Beratung für Rohrabdichtung, zu humanen Kosten. Empfehlenswert
    S.K.

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