Welche Schäden können mit welchem Sanierungsverfahren behoben werden?
– Kurzliner: punktuelle Schäden mit gutem Zugang, etwa einzelne Risse, Rohrbrüche, Wurzeleinwuchs oder Rohrversätze – auch als Vorsanierung, um einen Rohrbruch abzudichten, bevor die gesamte Strecke mit Inliner saniert wird
– Inliner: längere Rissstrecken, Rohrverformungen, Korrosion sowie Leitungen mit Dimensionssprüngen (z. B. von DN 150 auf DN 200), die über einen 3D-Liner in einem Arbeitsgang abgedichtet werden
– Flutungsverfahren: kleine Undichtigkeiten und Haarrisse, insbesondere bei verzweigten Grundleitungen, bei denen Inliner oder Kurzliner geometrisch nicht anwendbar sind – Voraussetzung ist, dass die Leitung Erdreichkontakt hat (bei Leitungen im Mauerwerk funktioniert dieses Verfahren nicht)
Welches Verfahren für Ihren konkreten Fall geeignet ist, klären wir individuell anhand des Schadensbilds aus der TV-Kanaluntersuchung.