Kanalsanierung und Rohrsanierung in München und ganz Bayern
Wir sanieren Kanäle und Abwasserleitungen grabenlos mit modernster Technik, sodass kein Rohr freigelegt werden muss.
Rohrsanierung
Undichte oder beschädigte Rohre müssen nicht zwangsläufig ausgetauscht werden. Dank moderner Sanierungstechniken lassen sich Risse, Korrosion oder Wurzeleinwuchs gezielt beheben, ganz ohne aufwendige Erdarbeiten. Mit Verfahren wie der Kurzlinersanierung, der Inlinersanierung oder dem Flutungsverfahren stellen wir die volle Funktionstüchtigkeit Ihrer Leitungen wieder her und verlängern ihre Lebensdauer deutlich.
Kurzlinersanierung
Die Kurzlinersanierung eignet sich für kurze Abwasserrohre und punktuelle bzw. partielle Kanalsanierung. Es können Fallrohre sowie Grundleitungen und Querverzugsleitungen mit dem grabenlosen Verfahren saniert werden.
Ein weiterer Vorteil der Kurzlinersanierung ist, dass unter anderem ein Rohrbruch oder eine Scherbenbildung zu einem gewissen Grad ebenfalls abgedichtet werden können. So wird etwa ein Rohrbruch in einer längeren Rohrleitung mit dem Kurzliningverfahren vorab saniert, damit die gesamte Leitungsstrecke mit Inliner abgedichtet werden kann, da hier ansonsten die Gefahr besteht, dass der Inliner durch den Rohrbruch Schaden nimmt.
Inlinersanierung
Die Inlinersanierung bietet den Vorteil, dass schadhafte Rohrleitungen über lange Strecken in einem Sanierungsgang abgedichtet werden können.
Hierbei kann die grabenlose Kanalsanierung mittels Schlauchlinerverfahren über Revisionsöffnungen, Schächte, Dachabläufe oder auch Regenrohrleitungen in sowie gegen Fließrichtung erfolgen. Zudem eignet sich der Inliner bei Dimensionssprüngen im Verlauf der Rohrleitung. D. h. dass zum Beispiel eine 50 m lange Leitung, die einen Dimensionssprung von dem Durchmesser DN 150 mm auf DN 200 mm aufweist, mit einem 3D-Liner saniert werden kann.
Flutungsverfahren
Bei verzweigten Grundleitungen hingegen, bei denen aufgrund der Leitungsgeometrie eine Kanalsanierung mittels Inliner oder Kurzliner nicht möglich ist, bieten wir auch das 2K-Flutungsverfahren zur Rohr- und Kanalsanierung an.
Beim Flutungsverfahren wird das zu sanierende Leitungssystem mit zwei flüssigen Sanierungskomponenten abwechselnd geflutet, sodass die Mittel im Rohr eine Verbindung eingehen und die Schadstellen bzw. Undichtigkeiten durch gemeinsame Reaktion abdichten. Das Flutungsverfahren kann auf alle gängigen Rohrmaterialien angewendet werden. Hierbei lassen sich auch Schäden in Form von Rissen oder undichten Muffenverbindungen sanieren.
Es ist beim Flutungsverfahren erforderlich, dass die zwei Komponenten Erdreich zur Verfügung haben, damit eine dichte Verbindung erstellt werden kann. Das Flutungsverfahren hätte bei Leitungen, die sich im Mauerwerk befinden, keine Wirkung. Hier würde man zur Kurzlinertechnik oder der Inlinersanierung raten.
Die Flüssigsanierung kann sowohl über Schächte als auch über Reinigungsöffnungen in Leitungen, innerhalb und außerhalb von Gebäuden erfolgen.
Häufig gestellte Fragen und Antworten
– Reinigung der Leitung und TV-Inspektion zur Zustandsaufnahme
– Zuschneiden des Gewebeschlauchs auf Durchmesser und Länge, anschließend Harztränkung
– Einbringen über vorhandene Schächte, Revisionsöffnungen oder Dachabläufe – in oder gegen die Fließrichtung möglich
– Aushärtung entweder durch Befüllen mit erhitztem Wasser oder mittels Luftdruck
– Endkontrolle per Kamera
Kurzliner eignen sich für punktuelle Schäden mit gutem Zugang – etwa einzelne Risse oder Rohrbrüche. Sie werden auch gezielt vor einer Inlinersanierung eingesetzt: Ein Rohrbruch wird zunächst mit dem Kurzliner vorab abgedichtet, damit der anschließende Inliner beim Einbringen über die gesamte Leitungsstrecke nicht an genau dieser Stelle beschädigt wird.
Verlässlich beziffern lässt sich derzeit nur die Kurzlinersanierung: Die Aushärtedauer liegt je nach Umgebungstemperatur meist bei 1,5 bis 2 Stunden, die Sanierung selbst ist an einem Termin abgeschlossen.
In den meisten Fällen ja. Grabenlose Verfahren wie Kurzliner, Inliner oder Flutungsverfahren erfolgen über bestehende Zugangspunkte – Schächte, Revisionsöffnungen oder Reinigungsöffnungen – und erfordern keine Erdarbeiten im oder am Gebäude. Dadurch bleibt die Beeinträchtigung für Bewohner in der Regel gering.
Der Kurzliner ist ein mechanisches Verfahren: Eine mit Epoxidharz getränkte Glasfasermatte wird passgenau auf die beschädigte Rohrstelle gepresst und härtet dort aus – geeignet für punktuelle Schäden wie Risse oder Rohrbrüche.
Ja. Für die Kurzlinersanierung setzen wir den Konudur LM-Liner ein, der über die bauaufsichtliche Zulassung Z-42.3-391 des Deutschen Instituts für Bautechnik (DIBt) verfügt.
Ja. Der von uns eingesetzte Inliner Brawoliner verfügt über die DIBt-Zulassung Z-42.3-362, die auch die fachgerechte Abdichtung von Zulaufleitungen zu Fettabscheideranlagen abdeckt.
– Böden müssen nicht aufgebrochen werden – keine offene Bauweise nötig
– Es entstehen keine Bauabfälle, kein Staub und kein Lärm durch Erdarbeiten
– Minimale Einschränkung von Gehwegen und Straßenverkehr
– Keine Veränderung der Baustatik durch tiefe Ausgrabungen
– Deutlich kürzere Bauzeit im Vergleich zur offenen Bauweise
Bei der offenen Bauweise wird der Boden über dem beschädigten Kanal ausgegraben, um direkten Zugang zum Rohr zu bekommen – das Rohr wird repariert oder ersetzt. Bei der geschlossenen (grabenlosen) Bauweise erfolgt die Sanierung durch bestehende Zugangspunkte wie Schächte oder Reinigungsöffnungen, ohne dass gegraben werden muss.
Der Boden über dem beschädigten Kanal wird ausgegraben, um Zugang zum Rohr zu schaffen. Anschließend wird der beschädigte Abschnitt repariert oder vollständig ersetzt.
Wir kommen nicht nur, wenn es unten feucht ist. Kontaktieren Sie uns auch bei Fragen oder wenn es um die Planung Ihrer Abwassertechnik geht.