Was ist der Unterschied zwischen Kurzliner und Flutungsverfahren?
Der Kurzliner ist ein mechanisches Verfahren: Eine mit Epoxidharz getränkte Glasfasermatte wird passgenau auf die beschädigte Rohrstelle gepresst und härtet dort aus – geeignet für punktuelle Schäden wie Risse oder Rohrbrüche.
Das Flutungsverfahren arbeitet dagegen chemisch: Zwei flüssige Sanierungskomponenten werden abwechselnd durch die Leitung geflutet und reagieren an Schadstellen bzw. undichten Muffenverbindungen miteinander. Es eignet sich besonders für verzweigte Grundleitungen, bei denen Inliner oder Kurzliner geometrisch nicht anwendbar sind – Voraussetzung ist allerdings, dass die Leitung im Erdreich liegt; bei Leitungen im Mauerwerk funktioniert das Verfahren nicht.