Dichtheitsprüfung für Rohre und Kanäle in und um München
Wir führen Druckprüfungen durch und untersuchen Ihre Abwasserrohre oder -kanäle mittels TV-Inspektion.
Druckprüfung
Ihr Abwasserkanal soll einer Dichtheitsprüfung unterzogen werden? Sie haben eine Aufforderung der zuständigen Gemeinde- oder Stadtentwässerung erhalten?
Wir bieten für Ihren Abwasserkanal und Abwasserrohr egal, ob Guss, Steinzeug oder Kunststoff sowie für Schachtbauwerke Dichtigkeitsprüfung entsprechend den nationalen und internationalen Normen an.
Dabei unterscheidet man nach der DIN 1986-30 für bestehende Entwässerungsanlagen oder DIN 1610 für neu verlegte oder sanierte Abwasserrohren. Die Druckprüfung der Abwasserleitung und des Kanals erfolgt mittels elektronischer Messeinrichtung mit den Prüfmedien Wasser, Luft oder via Can3D-GPS TV-Kanalinspektion.
TV-Inspektion
Bewährtes Mittel zur Lokalisierung von unterirdischen Schäden in Rohrleitungen als auch das Erstellen eines aktuellen GPS-Lageplans ist die TV-Kanaluntersuchung. Wir führen die Kanalinspektion mit modernster Technik so durch, dass für die Zustandserfassung keine Rohrleitung oder Kanal freigelegt werden muss.
Alle Veränderungen, Beschädigungen und Hindernisse werden exakt vermessen. Hausanschlüsse, abzweigende Seitenanschlüsse, Dachabläufe bzw. Fallleitungen werden selbstverständlich mit untersucht.
Dichtheitsprüfung in Bayern
Für die professionelle Dichtheitsprüfung gelten die Rahmenbedingungen gemäß dem Wasserhaushaltsgesetz ( WHG). In § 60 WHG heißt es, dass „Abwasseranlagen nach den allgemein anerkannten Regeln der Technik errichtet, betrieben und unterhalten werden“ müssen. Und § 61 bestimmt: Jeder, der „eine Abwasseranlage betreibt, ist verpflichtet, ihren Zustand, ihre Funktionsfähigkeit, ihre Unterhaltung und ihren Betrieb sowie Art und Menge des Abwassers und der Abwasserinhaltsstoffe selbst zu überwachen.“
Kanal-Dichtheitsprüfung
Undichte Abwasserleitungen können nicht nur Schäden am Gebäude verursachen, sondern auch das Grundwasser verunreinigen. Eine Kanal-Dichtheitsprüfung stellt sicher, dass Ihr Entwässerungssystem intakt ist und keine schädlichen Flüssigkeiten ins Erdreich gelangen. Je nach Zustand der Leitungen kommen unterschiedliche Prüfverfahren zum Einsatz, von Luft- bis Wasserprüfungen. Die regelmäßige Überprüfung ist nicht nur eine Vorsorgemaßnahme, sondern auch eine DIN-Vorschrift für viele Grundstückseigentümer.
FAQs – Häufig gestellte Fragen und Antworten
Je nach Leitungssystem und Material – Guss, Steinzeug oder Kunststoff – erfolgt die Prüfung mit den Prüfmedien Wasser oder Luft über eine elektronische Messeinrichtung, alternativ über eine Can3D-GPS-TV-Kanalinspektion. Die Leitungen werden zunächst gespült, dann mit einem Prüfgerät versiegelt und unter definierten Druck gesetzt; bei der TV-Inspektion wird das Rohrinnere zusätzlich visuell auf Schäden untersucht.
Eine TV-Kanalinspektion ist besonders sinnvoll, wenn Undichtigkeiten vermutet werden oder eine Sanierung gezielt vorbereitet werden soll. Sie liefert präzise Bilder von Rissen, Wurzeleinwüchsen oder Materialschäden und ergänzt so die reine Druckprüfung um eine visuelle, exakt lokalisierbare Dokumentation – ideal als Entscheidungsgrundlage, bevor Sanierungsmaßnahmen beauftragt werden.
Einen pauschalen Preis können wir seriös nicht nennen – die Kosten hängen von Leitungslänge, gewähltem Prüfverfahren (Wasser, Luft oder TV-Inspektion) und der Zugänglichkeit vor Ort ab. Bei größeren Objekten oder zusätzlichen Leistungen wie einer kombinierten TV-Inspektion oder Sanierungsvorbereitung kommen weitere Faktoren hinzu.
Sollten sich Ihre Kanäle oder Schächte bei der Prüfung als undicht erweisen, bieten wir Ihnen direkt im Anschluss Lösungen zur Behebung der Undichtigkeiten an – von einer punktuellen Sanierung mit Kurzliner bis zur Inlinersanierung längerer Schadstrecken. So müssen Sie nicht selbst nach einem weiteren Anbieter suchen; wir übernehmen Prüfung und Behebung aus einer Hand.
Die Dichtheitsprüfung stellt fest, ob Ihre Abwasserleitungen dicht sind oder ob Schmutzwasser über undichte Stellen ins Erdreich bzw. Grundwasser gelangen kann. Rechtliche Grundlage ist das Wasserhaushaltsgesetz (WHG): Nach § 60 WHG müssen Abwasseranlagen nach den allgemein anerkannten Regeln der Technik errichtet, betrieben und unterhalten werden; § 61 WHG verpflichtet jeden Betreiber, Zustand, Funktionsfähigkeit sowie Art und Menge des eingeleiteten Abwassers selbst zu überwachen.
Nach § 61 WHG ist grundsätzlich jeder Betreiber einer Entwässerungsanlage – also jeder, der Schmutz-, Regen- oder Sonderabwasser über sein Grundstück in den öffentlichen Kanal einleitet – zur Selbstüberwachung verpflichtet. Die konkreten Prüf-Fristen ergeben sich in Bayern jedoch primär aus der jeweiligen kommunalen Entwässerungssatzung; das Landesamt für Umwelt (LfU Bayern) verweist ausdrücklich darauf.
Die DIN 1986-30 regelt die Instandhaltung bestehender Entwässerungsanlagen für Gebäude und Grundstücke – hier gilt für private Abwasserleitungen üblicherweise ein 20-Jahres-Prüfrhythmus. Die DIN 1610 betrifft dagegen neu verlegte oder sanierte Abwasserrohre, die vor Inbetriebnahme geprüft werden müssen; bei diesen Neuanlagen wird eine erneute Prüfung nach 30 Jahren empfohlen.
Beides kommt vor. Häufig erhalten Grundstückseigentümer eine konkrete Aufforderung der zuständigen Gemeinde- oder Stadtentwässerung, die Prüfung durchführen zu lassen – etwa im Rahmen der kommunalen Entwässerungssatzung.
Nach bestandener Prüfung erhalten Sie von uns ein digitales Druckprotokoll. Dieses dient Ihnen als Nachweis für Ihre eigenen Unterlagen und kann bei Bedarf direkt bei der zuständigen Gemeinde- oder Stadtentwässerung eingereicht werden, etwa wenn diese die Prüfung angefordert hatte oder eine kommunale Nachweispflicht besteht.
Ja. Für Abwasserleitungen, die in einem Wasserschutzgebiet verlegt sind oder die gewerbliches Abwasser ableiten, können strengere Anforderungen und kürzere Prüfintervalle gelten als der übliche 20-Jahres-Rhythmus nach DIN 1986-30.
Nicht alles, was leckt, ist ein Fall für den Klempner. Wir beantworten Ihnen aber gerne alle Fragen zur Dichtheit Ihrer Abwasserrohre und -Kanäle.